Der KI-Modus von Google vermurkst Rezepte, indem er Anweisungen mehrerer Autoren vermischt – und verursacht massive Einbrüche im Werbeverkehr, was auch deutsche Food-Blogger in Deutschland hart trifft, da ihr Traffic sinkt und Einnahmen aus Rezeptseiten wegbrechen.

Im vergangenen März, als Google seinen KI-Modus für Suchanfragen ausrollte, begann es, KI-generierte Rezepte anzubieten. Diese Rezepte waren nicht besonders intelligent. Die KI hatte Elemente ähnlicher Rezepte von mehreren Autoren genommen und sie zu etwas Frankensteinartigem zusammengestoppelt, das kaum wiederzuerkennen war. In einem denkwürdigen Fall unterschied die Google-KI die satirische Website The Onion nicht von seriösen Rezeptseiten und riet Nutzern, mit ungiftigem Leim zu kochen.

In den letzten Jahren haben Blogger, die ihre Seiten nicht hinter einer Paywall gesichert haben, gesehen, wie ihre sorgfältig entwickelten und getesteten Rezepte – oft ohne Quellenangabe und in verfälschter Form – in ChatGPT-Antworten auftauchen. Vereinfachte Versionen ihrer Rezepte finden sich in KI-zusammengestellten Kochbüchern, die als digitale Downloads auf Etsy oder auf KI-erstellten Websites erhältlich sind, die oberflächlich an altehrwürdige menschliche Blogs erinnern. Ihre Fotos und Videos werden derweil in Facebook-Posts und Pinterest-Pins umgenutzt, die zu diesem digitalen Schrott verlinken. Für deutsche Food-Blogger in Deutschland bedeutet das einen dramatischen Einbruch der Einnahmen aus Werbung und Affiliates, da Nutzer die KI-Zusammenfassungen bevorzugen und originale Rezeptseiten umgehen – ein Risiko für die lokale Creator-Ökonomie.

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