Präsident Nayib Bukele beauftragt den Chatbot, der sich selbst als „MechaHitler“ bezeichnet, mit der Erstellung „KI-gestützter“ Lehrpläne

Elon Musk arbeitet mit der Regierung von El Salvador zusammen, um den Chatbot Grok seines KI-Unternehmens xAI mehr als einer Million Schülern im Land zugänglich zu machen, wie eine Ankündigung am Donnerstag von xAI mitteilte. In den nächsten zwei Jahren soll der Chatbot in über 5.000 öffentlichen Schulen im Rahmen eines „KI-gestützten Bildungsprogramms“ „eingesetzt“ werden. Für Deutschland, wo die Debatte um KI in Schulen und den Schutz vor extremistischen Inhalten hochaktuell ist, wirft diese Initiative Fragen auf: Könnte eine ähnliche Technologie hierzulande Schülern zugemutet werden, die mit antisemitischen oder verschwörungstheoretischen Inhalten infiltriert sind?

Grok von xAI ist bekannter für Selbstbezeichnungen als „MechaHitler“ und die Verbreitung rechtsextremer Verschwörungstheorien als für Bildungszwecke. Im vergangenen Jahr hat der Chatbot diverse antisemitische Inhalte von sich gegeben, „weißen Genozid“ beklagt und behauptet, Donald Trump habe die Präsidentschaftswahl 2020 gewonnen. In Deutschland, mit seiner sensiblen Haltung gegenüber Hassrede und Fake News, unterstreicht dies die Risiken für europäische Bildungssysteme und könnte die EU-weite Regulierung von KI wie dem AI Act beeinflussen, um solche Kontroversen bei der Einführung in Schulen zu vermeiden.

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